Kaiserslautern und die EM 2024

Mitteilung der FWG-Stadtratsfraktion an das Amtsblatt Kaiserslautern vom 11.05.2017

Entscheidung mit Weitsicht und Verstand!

Die Fußball-Weltmeisterschaft (WM) 2006 ist vielen als Sommermärchen in positiver Erinnerung geblieben. Am 15. Mai entscheidet der Stadtrat, ob sich Kaiserslautern um die Austragung der Europameisterschaft (EM) im Jahr 2024 bewerben soll.

„Wir würden uns das wirklich sehr wünschen, doch für eine Entscheidung dürfen wir unsere Augen nicht vor der Realität verschließen“, betont Franz Rheinheimer, stellvertretender FWG-Fraktionsvorsitzender. „In einem sind wir uns wohl alle einig: ohne eine entsprechende finanzielle Unterstützung wird eine EM-Austragung in Kaiserslautern nicht darstellbar sein. Weder die Stadt noch die Stadiongesellschaft können aufgrund der desolaten Haushaltslage eine solche Großveranstaltung aus eigener Kraft stemmen“, stellt Rheinheimer klar.

Ähnlich wie bereits damals bei der WM, werden bei einer EM-Austragung erneute Investitionen in das mittlerweile in die Jahre gekommene Fritz-Walter-Stadion erforderlich sein, um den vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden.
Die Frage lautet aus Sicht der FWG-Fraktion somit: Kann Kaiserslautern, dessen Infrastruktur von der WM 2006 unbestreitbar stark profitiert hat, erneut auf die Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz hoffen? Ohne Landesmittel sowie einer klaren Kostenaufschlüsselung und –verteilung sieht die FWG zunächst keine Möglichkeit einer Bewerbung.

„Was ist dem Land die EM in Kaiserslautern als einzige Austragungsstätte in Rheinland-Pfalz wert? Damit steht und fällt für uns die Frage, ob das Sommermärchen von 2006 ein Märchen bleibt oder nicht“, unterstreicht der stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

 

Zurück

Close Window