Rückzug der EM-Bewerbung für 2024

FWG-Stadtratsfraktion

Entscheidung des Stadtrats war eindeutig richtig!

Am 15. Mai hatte sich der Stadtrat gegen eine Bewerbung zur Austragung Fußball-Europameisterschaft (EM) im Jahr 2024 in Kaiserslautern entschieden. Hintergrund waren rein sachliche Gründe, denn es ließen sich weder die entstehenden Kosten darstellen, um das in die Jahre gekommene Fritz-Walter-Stadion wie auch die Stadt auf ein solches Groß-Event vorzubereiten, noch gab es Signale des Landes, sich finanziell an den Kosten zu beteiligen. Seit dem 15. September stehen nun die Städte fest, die sich um die Ausrichtung der EM 2024 bei der UEFA bewerben. Schon jetzt zeigt sich, dass die UEFA Regelungen vorgibt, die sie selbst kommerziell begünstigt – zu Lasten der Austragungsstädte und ihrer Mitwirkenden, wie Gastronomiebetreibern.

„Die UEFA fordert spezielle Gesetze zum Schutz ihrer Vermarktungsrechte. Auch sollen Kneipen in der Nähe von Stadien keine Großbildleinwände aufstellen dürfen, die jeweilige Stadionmiete soll neu verhandelt werden und die Gastgeberstädte sollen die Kosten für die Organisation und Durchführung der EM-Spiele in ihrer Stadt alleine tragen“, erläutert die FWG-Fraktionsvorsitzende Gabi Wollenweber.

Außerdem fordert die UEFA eine exklusive Steuerbehandlung und eine Befreiung von der Mehrwertsteuer. „Solche Eingriffe sind rechtlich zu hinterfragen, schaffen Dissens und sind weit entfernt von dem Sommermärchen 2006, wie wir es in Erinnerung haben“, betont Franz Rheinheimer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FWG.

Die FWG-Fraktion ist sich einig: die Entscheidung des Stadtrats gegen die Bewerbung zur Austragung der EM 2024 war vorausschauend und richtig!

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